Melden von Verstößen

Die NRD Altenhilfe bietet umfassende Hilfen im Alter mit unterschiedlichen ambulanten und stationären Unterstützungsformen. Grundlage bildet ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis, für das alle Mitwirkenden Verantwortung tragen. Schutz und Sicherheit der von uns betreuten Menschen stehen dabei an oberster Stelle.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit einer externen Anwaltskanzlei zusammen, die Hinweise auf Verstöße im Betreuungs- und Pflegealltag entgegennimmt und überprüft. Es ist uns ein großes Anliegen, mögliches Fehlverhalten frühzeitig zu erkennen, es aufzuklären und weiterführende Schäden zu verhindern.

Die Senior*innen, ihre Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer*innen sowie Mitarbeitende und alle anderen Personen können sich bei einem Verdacht an diese neutrale Anlaufstelle wenden. Jede/r Hinweisgeber*in (auch „Whistleblower“ genannt) ist rechtlich geschützt. Die Hinweise werden vertraulich behandelt und können anonym erfolgen. Eine Weitergabe findet nur mit Einverständnis statt.

Vertrauensanwältin der NRD Altenhilfe ist die Rechtsanwältin Dr. Caroline Jacob von der Kanzlei Buchert Jacob Partner in Frankfurt. Frau Dr. Jacob ist telefonisch, per E-Mail, über ein gesichertes Onlineformular oder auch per Post erreichbar und kann angesprochen werden, wenn Sie in einem Verdachtsfall Rat suchen. Die Beratung ist kostenfrei.

Als Vertrauensanwältin übernimmt sie die Klärung möglicher Grenzverletzungen, Übergriffe oder strafbaren Handlungen. Bei allgemeinen Anliegen und Beschwerden wenden Sie sich bitte an das Ideen- und Beschwerdemanagement der NRD.

 
 

Häufig gestellte Fragen zum Melden von Regelverstößen (FAQ)

Warum bietet die NRD Altenhilfe eine zusätzliche Anlaufstelle zur Meldung von Vorfällen an?

Als Einrichtung der Altenhilfe liegt unser Tätigkeitsschwerpunkt in der Arbeit mit und für Menschen. Wir haben daher ein hohes Interesse, Straftaten zu verhindern und notfalls zu verfolgen. Durch die Kooperation mit einer externen Vertrauensanwältin stellen wir eine unabhängige Anlaufstelle außerhalb des Unternehmens zur Verfügung.

Wie ist die rechtliche Grundlage?

Unternehmen und Organisationen mit 50 und mehr Beschäftigten sowie Gemeinden ab 10.000 Einwohnern sind dazu verpflichtet, ein so genanntes Hinweisgebersystem (englisch: Whistleblowing) zur Meldung von Verdachtsfällen anzubieten. Diese europäische „Whistleblowing-Richtline“ soll in Kürze in ein nationales Gesetz übertragen werden.

Welche Vorteile bietet eine zusätzliche Meldestelle?

Hinweise können vertraulich an eine neutrale Stelle weitergeben werden. Das Gespräch ist kostenfrei. Die beauftragte Vertrauensanwältin kann im Einzelfall beraten und aufgrund ihrer fachlichen Kenntnisse schnell beurteilen, ob eine strafrechtliche Verdachtslage vorliegt.

Wer kann einen Hinweis geben?

Alle Mitarbeitenden, Senior*innen sowie Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer*innen aber auch alle anderen externen Personen können Hinweise geben.

Warum soll ich einen Verdacht mitteilen?

Wenn Sie Hinweise auf mögliche Regelverstöße weitergeben, helfen Sie uns, Unregelmäßigkeiten frühzeitig aufzudecken und handlungsfähig zu bleiben – möglichst bevor weitere Schäden entstehen können. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung unseres Betreuungsauftrags und unterstützen die Integrität und Transparenz des Unternehmens.

Was kann ich melden?

Jeder Verdacht auf einen Regelverstoß oder eine strafbare Handlung kann gemeldet werden. Dazu gehören beispielsweise Hinweise auf verbale oder körperliche Gewalt, ethische Verstöße, Übergriffe oder Missbrauchsvorfälle. Die Vertrauensanwältin berät bei Zweifelsfällen und gibt Hilfestellung zum Verhalten bei Verdachtsfällen

Wie kann ich einen Verdacht mitteilen?

Hinweise können telefonisch, per E-Mail, per Post oder über ein verschlüsseltes Kontaktformular an die Ombudsstelle übermittelt werden:
Online-Formular: https://www.ombudsperson-frankfurt.de/de/kontaktformular/

Was geschieht mit der Meldung?

Jede/r Hinweisgeber*in erhält zeitnah eine Bestätigung, dass die Meldung eingegangen ist. Die Vertrauensanwältin untersucht und überprüft den gemeldeten Vorfall. Liegt ein Verdacht vor, werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Der Hinweisgebende erhält anschließend eine Rückmeldung zur Überprüfung.

Wie wird die Vertraulichkeit gewahrt?

Die Vertrauensanwältin unterliegt der Schweigepflicht und behandelt jeden Hinweis vertraulich. Nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Hinweisgebers bzw. der Hinweisgeberin erfolgt eine Weiterleitung an die NRD Altenhilfe.

Bin ich als Hinweisgeber*in geschützt?

Die „Whistleblower-Richtlinie“ der Europäischen Union ist eine rechtliche Vereinbarung und schützt Hinweisgebende vor möglichen Sanktionen, z. B. seitens des Arbeitgebers.
Auch mit dem/der Hinweisgeber*in verbundene Personen wie Kolleg*innen oder Angehörige fallen unter diesen Schutz.

Kann ich mich auch an interne Stellen wenden?

Ja, für allgemeine Anliegen, Ideen und Beschwerden stehen innerhalb der NRD Altenhilfe die bekannten Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung.

Kontakt

Dr. Caroline Jacob ist Vertrauensanwältin der NRD. Vertrauensanwalt Dr. Rainer Buchert vertritt Frau Dr. Jacob und steht ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.
Dr. Caroline Jacob ist Vertrauensanwältin der NRD. Vertrauensanwalt Dr. Rainer Buchert vertritt Frau Dr. Jacob und steht ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kanzlei Buchert Jacob Partner
Kaiserstraße 22
60311 Frankfurt/Main

Telefon: 069 71033330
E-Mail: kanzlei@dr-buchert.de
www.dr-buchert.de

Kontaktaufnahme über das gesicherte Online-Formular

 
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© NRD Altenhilfe GmbH
Fliednerweg 3  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-6600  -  E-Mail: info@nrd-altenhilfe.de

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